PUBLIKATIONEN
 

Broschüre | 2015-07
Kompetenz in Lagerungstechnik und Service für Schienenfahrzeuge

 
 

Technische Produktinformation | 2014-09
Instandhaltung und Aufbereitung von Wälzlagern

 
 

Referenz / GTS | 2013-12
Aufbereitung von Schienenfahrzeuglagern

 
 

Fachaufsatz | 2013-10
Aus Alt mach Neu: Durch Aufbereitung von Wälzlagern Lebenszykluskosten senken.
Nahverkehrs-praxis – Ausgabe 10-2013

 
 
 
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Produktspektrum

Sonstige Lagerungen

Lager von Schaeffler punkten auch bei Fahrdrahtabspannungen und Weichen, Neigetechnik und Spurstabilisation sowie Spurweitenverstellung mit Robustheit, Zuverlässigkeit und hoher Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus sorgen sie in den Lagerungen von Türsystemen und Einstiegshilfen, bei der Verbindung von Wagenkasten und Drehgestell und von Bremssystemen für Sicherheit und Langlebigkeit.

 

Lagerungen für Fahrdrahtabspannungen und Weichen

 

Sicher und solide trotz Dauerbeanspruchung

Das Schienennetz stellt als sehr langlebiges Wirtschaftsgut eine dauerhafte Investition dar, die über die Jahre hinweg starken Beanspruchungen ausgesetzt ist. Lager von Schaeffler tragen dazu bei, dass zum Beispiel Weichen und Fahrdrahtabspannungen über viele Jahre zuverlässig arbeiten.

 

Lagerungen und Komponenten für Bremssysteme

 

Erprobtes Design garantiert Sicherheit und Funktion

Geringes Gewicht, minimaler Bauraum, Leichtgängigkeit und Zuverlässigkeit sind Anforderungen an moderne Bremssysteme in Schienenfahrzeugen. Hier kommen die Vorteile von INA Nadellagern, Nadelbüchsen, Axialnadellagern und Hülsenfreiläufen zur Geltung und ermöglichen zukunftsweisende Entwicklungen.

 

Lagerungen für Neigetechnik und Spurstabilisation

 

Kürzere Reisezeiten und mehr Komfort durch höhere Geschwindigkeiten

INA Lager für die Neigetechnik und Spurstabilisation sorgen im InterCity-Verkehr für kürzere Reisezeiten und mehr Komfort. Je nach Anwendung werden INA Stützrollen, Zylinderrollenlager mit Ringnuten, Nadel-Axial-Zylinderrollenlager und wartungsfreie Radial-Gelenklager eingesetzt. Schaeffler-Lager für die Neigetechnik sind beispielsweise im Schweizer InterCity-Neigezug (ICN) sowie im New Pendolino von Alstom verbaut.

 

Lagerungen zur Spurweitenverstellung

 
 
 
 

Kostenreduktion und Zeitersparnis durch Spurweitenverstellung

Verschiedene Spurweiten in Europa und Asien führen herkömmlich zu Verzögerungen beim grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr. Umspuranlagen an den Grenzstationen zusammen mit einem Spurwechselradsatz am Fahrzeug ermöglichen die schnelle und wirtschaftliche Anpassung des Radabstands auf der Achse.

Wartungsfreie zylindrische Gleitbuchsen und INA-Stützrollen unterstützen den Umspurmechanismus und tragen zur Verlängerung der Wartungsintervalle der komplexen Verstelleinrichtungen bei. Beispielsweise im Spurweitenverstellungssystem SUW 2000 von ZNTK Poznán S.A.

 

Lagerungen für Kupplungen

 
 
 
 

Solides Fahrverhalten durch Wartungsfreiheit

Kupplungen übertragen die Zugkräfte der Lokomotive auf die angehängten Waggons oder verbinden mehrere angetriebene Einheiten miteinander. Manche Sonderbauformen wie z. B. Kurzkupplungen tragen nicht nur Zugkräfte, sondern auch Druck-und Gewichtskräfte.

Seit mehr als 30 Jahren werden INA-Gelenklager in diesem Anwendungsbereich erfolgreich eingesetzt. Waren es zunächst wartungspflichtige Stahl/Stahl-Gelenklager, so ermöglicht die Leistungsfähigkeit des Gleitgewebes ELGOGLIDE® heute vermehrt die Ausführung als wartungsfreie Version mit sehr langen Lebensdauern. Dieses kommt den Forderungen der Fahrzeugbetreiber nach Reduzierung von Wartungskosten und Stillstandszeiten sehr entgegen.

 

Lagerungen für Pantographen

 
 
 
 

Langjähriger zuverlässiger Feldeinsatz durch Steifigkeit und Spielarmut

Stromabnehmer oder Pantographen übertragen die elektrische Energie der fest montierten stromführenden Fahrleitungen zu den elektrischen Verbrauchern des Fahrzeugs. Diese Aufgabe müssen sie zuverlässig unter unterschiedlichsten Einsatzbedingungen erfüllen. Die Einsatzbedingungen reichen von Höchstgeschwindigkeiten bis über 500 km/h bis zu Einsatztemperaturen unter –40 °C, wobei die Bauteile ungeschützt diesen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.

Lager der Schaeffler Gruppe ermöglichen reibungsarme, leichtgängige und bauraumsparende Lösungen, die gleichzeitig die nötige Steifigkeit und Spielarmut für einen problemlosen langjährigen Feldeinsatz erfüllen.

 

Lagerung für Türsysteme und Einstiegshilfen

 
 
 
 
 
 

Geringer Wartungsaufwand durch Beständigkeit und Robustheit

Lager von Schaeffler werden in Türsystemen von Personenfahrzeugen, Güterwaggons und Bahnsteigen eingesetzt. Lauf-, Stütz- und Zapfenlaufrollen, Linearkugelbüchsen sowie Radialgelenklager und Gelenkköpfe sorgen für hohe Zuverlässigkeit und lange Wartungsintervalle der hochbeanspruchten und komplexen Systeme.

Personenwagen
Der Öffnungsvorgang bei Türen von Personenwagen ist häufig durch eine schwenkende Ausstellbewegung und eine lineare Öffnungsbewegung der Türflügel gekennzeichnet. Wartungsfreie INA-Gelenklager und -Gelenkköpfen führen zuverlässig die Schwenkbewegungen aus. Teilweise werden auch Spannlager mit Flanschgehäusen eingesetzt. Laufrollen-Schiene-Systeme oder Lineareinheiten mit Kugelumlaufsystemen übernehmen die Linearbewegungen.

Als zusätzliche Abstützung haben sich ebenfalls Laufrollen bewährt, die als Momentenstütze die Öffnungsbewegung zuverlässig führen. Die Einsatzzeiten betragen häufig mehr als 10 Jahre.

Güterwagen
Türsysteme in Güterwaggons, zum Beispiel in Schiebewandwaggons und Selbstentladewaggons, sind sehr vielfältig. Stützrollen, Laufrollen, Nadellager und Gelenklager von Schaeffler sorgen für die geforderte Robustheit und Langlebigkeit sowie den geringen Wartungsaufwand. Sie werden für Klappen- oder Haubenmechanismen eingesetzt. Darüber hinaus stellen sie die zuverlässige Funktion von Verschiebeeinrichtungen und Führungen sicher sowie von Momentenstützen, Anlenkungsgestänge und Antriebslagerungen.

 

Lagerungen zum Verbinden von Wagenkasten und Drehgestell

 
 
 
 

Größtmöglicher Fahrkomfort auch auf unwegsamen Strecken

Die Verbindung von Wagenkasten und Drehgestell übernehmen bei modernen Straßenbahnen und U-Bahnen häufig Drehverbindungen in Vierpunktlager-Bauweise. Die Einbaustellen dieser Lager sind gekennzeichnet durch hohen Verschmutzungsanfall, lange Einsatzzeiten, Vibrationen, hohe Unfalllasten und und schlechte Zugänglichkeit.

INA Drehverbindungen bewähren sich in diesem schwierigen
Umfeld durch:

  • gute Abdichtungen mit verbessertem Schutz vor Dampfstrahlen
  • Corrotect® Korrosionsschutz
  • vorgespannten Laufbahnsystemen
  • Sonderbefettung
  • lange Wartungsintervalle
  • hohe Zuverlässigkeit
  • leichte Montage

Es sind verschiedene Sonderbauformen z.B. mit zusätzlichen Abdeckhauben und integriertem, einstell- und nachstellbaren Schlingerdämpfer im Einsatz.

 

Lagerungen zum Verbinden von Wagenkästen miteinander

 

Höchste Tragfähigkeit unter extremer Last

In vielen modernen Schienenfahrzeugen sind die einzelnen Wagenkästen durch Übergänge so miteinander verbunden, dass die Fahrgäste im Fahrzeug von einem zum anderen Fahrzeugteil wechseln können. Die Verbindung der Wagenkästen übernehmen wartungsfreie INA-Gelenklager und –Gelenkköpfe, die selbst unter extremster Last wie zum Beispiel bei Pufferstoßlasten höchste Tragfähigkeit mit kleinen Lagerabmessungen, geringer Lagerreibung und langer Betriebsdauer vereinen. Darüber hinaus sorgen INA-Gelenklager für mehr Komfort wie beispielsweise im Niederflur-Gelenktriebwagen "Combino" von Siemens.

 

Oberes Mittengelenk
Die oberen Mittengelenke verbinden die Wagenkästen im Dachbereich. Die wartungsfreien Radialgelenklager und Gelenkköpfe ermöglichen je nach Gesamtkonstruktion die erforderlichen Dreh-, Kipp- und Nickbewegungen bei Kurven- und Wannenfahrten.

 

Unteres Mittengelenk
Die unteren Mittengelenke verbinden die Wagenkästen im Fußbodenbereich. Schräggelenklager und Axialgelenklager sorgen für die erforderlichen Dreh-, Kipp- und Nickbewegungen bei Kurven- und Wannenfahrten sowie entsprechender Gleislage. Außerdem übertragen die Lager sämtliche Beschleunigungskräfte zwischen den Wagenkästen. Bei Niederflurfahrzeugen tragen sie zusätzlich das Gewicht des drehgestellfreien, aufliegenden Wagenkastens.