Pioniergeist

Tellerfederkupplung

 
 
 

Dr. Ing. Georg Schaeffler und Dr. Wilhelm Schaeffler gründeten LuK im Jahr 1965 mit dem Ziel, Tellerfederkupplungen für den Nachfolger des VW Käfer zu liefern. Als erster Kupplungshersteller führte LuK damit die Tellerfederkupplung in Europa ein. Heute rollt weltweit jedes dritte neue Auto mit einer LuK Kupplung vom Band.

Durch die Weiterentwicklungen im Fahrzeugbau haben Kupplungskomponenten heute eine Vielzahl von Anforderungen zu erfüllen, die sich vor allem auf den Fahrkomfort auswirken, wie etwas schnelles Schalten, Schwingungsdämpfung und Geräuschminimierung. Moderne Kupplungen zeichnen sich dabei vor allem durch Drehzahlfestigkeit, hohe Übertragungssicherheit, geringe Bauhöhe, niedrige Ausrückkräfte und hohe Lebensdauer aus.

Schaeffler entwickelte bereits in den 70er Jahren die Tellerfederkupplung, die in Folge die Schraubenfedern kontinuierlich aus dem Pkw-Bereich verdrängte. Die Anpresskraft zur Übertragung des Motordrehmoments übernimmt heute die geschlitzte Tellerfeder. Für den Fahrer bringt sie deutlich mehr Fahrkomfort, da er durch die niedrigere Ausrückkraft eine wesentlich geringere Pedalkräfte aufbringen muss. Je nach Aufbau und Betätigungsart der Kupplung unterscheidet man die gezogene und die gedrückte Tellerfederkupplung.