Pioniergeist

Zweimassenschwungrad

Das Zweimassenschwungrad (ZMS) ist aus der heutigen Automobilwelt nicht mehr wegzudenken. Bereits 1985 läutete Schaeffler mit der Fertigung des Zweimassenschwungrades eine neue Ära in der Antriebstechnik ein. Neue Lösungen zur Reduktion von Drehschwingungen und Vibrationsdämpfung waren gefordert, da die bis dahin eingesetzten Kupplungsscheiben mit Torsionsdämpfern den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht wurden. Bis heute verzeichnet das ZMS – nicht zuletzt durch den Trend zu immer höheren Motordrehmomenten – wachsende Erfolge. Seine fortwährende Weiterentwicklung geht auch weiterhin Hand in Hand mit der von Innovationen geprägten Antriebstechnik.

 

Neben der Reduktion von Drehschwingungen bietet das Zweimassen-Schwungrad einen weiteren positiven Effekt: Es begünstigt das Fahren in verbrauchsgünstigen Betriebsbereichen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Längst hat sich daher das ursprünglich für Spitzenmotorisierungen entwickelte ZMS auch als Standard in der Kompaktklasse etabliert. Heute setzen weltweit führende Fahrzeughersteller auf die effektive Schwingungsdämpfung. In Europa ist bereits etwa jeder dritte PKW mit dieser komfortablen Technik ausgestattet. Und auch in kleinen Nutzfahrzeugen trägt das ZMS einen Gutteil zu der heute geforderten Reduzierung von Verbrauch und CO2-Emissionen sowie Komfortsteigerung bei.

 

Eine wichtige Innovation gelang Schaeffler zusätzlich mit der Integration eines Fliehkraftpendels, das weitere signifikante Komfort- sowie Verbrauchs- und Emissionsverbesserungen ermöglichte.