Stolz auf ihr Insektenhotel: von links: Schaeffler-Ausbilder Klaus Escher, die Schaeffler-Azubis und Schüler der Wilhelm-Pfeffer-Schule, Werkstattmeister Uwe Hülz, Hausmeister Hans Brückner, Sonderschulrektorin Karola Anders
Bezugsfertig: Das Insektenhotel mit dem Schullogo der Wilhelm-Pfeffer-Schule auf dem Dach
Christiane Tietz
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
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2012-08-10 | 000-003-631 DE-DE
SCHAEFFLER AG, HERZOGENAURACH
Seit kurzem ziert das Schulgelände der Wilhelm-Pfeffer-Schule in Herzogenaurach ein Insektenhotel, auf dessen Dach sich das solarbetriebene Logo der Schule dreht. Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler der Hauptschul- und Berufsschulstufe haben ein halbes Jahr lang an diesem Schulprojekt mitgearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von Auszubildenden der Schaeffler Technologies AG & Co. KG in Herzogenaurach. Ein Insektenhotel ist eine Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten. Es wird fast ausschließlich mit verschiedenen Naturmaterialen wie Holzstückchen, Rinde, Stroh, Lehm, Reisig und zerkleinerte Backsteine befüllt.
Die Idee für das Gemeinschaftsprojekt hatte Uwe Hülz, Werkmeister der Wilhelm-Pfeffer-Schule: „Wir wollten ein umweltfreundliches Insektenhotel bauen, dass unser neues Schullogo präsentiert. Für die dazu notwendigen Metall- und Elektroarbeiten entstand eine sehr effektive und vor allem unbürokratische Kooperation mit der Ausbildungswerkstatt von Schaeffler.“ Sobald die Lichtintensität ausreichend ist, dreht sich verlässlich das Logo mit den beiden sich ständig vermischenden Farben - als Symbol für die Ideenvielfalt unterschiedlichster Charaktere und ihren Fähigkeiten. „Man kann fast die Uhr danach stellen“, merkt Hausmeister Hans Brückner an.
Naturmaterialien wie Tannenzapfen und Stroh, 85 selbstgebrannte Dachziegel und sogar ein altes IKEA-Regal verwandelten die Schüler in ein wahres Insektenparadies. Die blau-roten Plexiglasscheiben des Logos und das Gehäuse des Solarmotors fertigten dagegen die Schaeffler Auszubildenden. „Für unsere Auszubildenden war es motivierend, ein technisch-anspruchsvolles Projekt mit einem praktischen Nutzen und einer sozialen Komponente umzusetzen. Sie lernen so auch, einen Auftrag eigenverantwortlich umzusetzen,“ erklärt Klaus Escher, Ausbilder bei der Schaeffler Technologie AG & Co. KG.
Die neuen Bewohner ließen nicht lange auf sich warten: Die ersten Schlupfwespen sind schon eingezogen.