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Das P2-Hybridmodul von Schaeffler mit integriertem Drehmomentwandler

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Das elektrohydraulische Ventiltriebsystem UniAir reduziert Verbrauch und Emissionen

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Der elektromechanische Nockenwellen-Versteller hilft Motoren in einem verbrauchsgünstigen Kennfeldbereich zu betreiben

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Elektrischen Achsen könnten eines Tages den klassischen Antriebstrang ergänzen oder ersetzen

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Schaeffler bietet ein breites Produktportfolio für die effiziente Elektrifizierung des Antriebsstrangs

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Das Know-how von Schaeffler erlaubt signifikante Verbrauchseinsparungen

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KONTAKT

Jörg Walz
Leiter Kommunikation und Marketing Automotive

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Herzogenaurach

Tel.  +49  9132 82-7557
Jörg Walz

 

Lynn Kier
Vice President Communications and Marketing, Americas
Schaeffler Group USA

Tel.  +1  803 578-2929
lynn.kier@schaeffler.com

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2017-01-09 | Detroit

Schaeffler auf der NAIAS 2017

Schaeffler steigert Effizienz und Komfort von Crossover-Fahrzeugen, SUVs und Pickups


Schaeffler elektrifiziert die auf dem US-amerikanischen Automarkt sehr beliebten Light Duty Vehicles wie Sport Utility Vehicles (SUV), Crossover-Fahrzeuge und Pick-ups mit Hilfe innovativer Hybrid-Antriebslösungen. Die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor steigert die Effizienz und ermöglicht den Fahrzeugherstellern, künftige Verbrauchsziele zu erreichen. Zusätzlich bieten Hybridantriebe aber auch ein Drehmomentplus bei niedrigen Drehzahlen – für US-Kunden ein wichtiges Kriterium bei der Fahrzeugwahl. Mit der Kombination von hydrodynamischem Wandler und elektrischer Maschine bietet Schaeffler eine Schlüsseltechnologie, die dem Hybridantrieb zu weiterem Wachstum auf dem nordamerikanischen Markt verhelfen soll. Darüber hinaus arbeitet Schaeffler an elektrischen Achsen, die den klassischen Antriebstrang ergänzen oder ersetzen können. Sie bieten eine Lösung für die Hybridisierung und ermöglichen eine Alternative zum klassischen Allradantrieb.

SUV und Light Duty Vehicles machen in Nordamerika rund 60 Prozent des gesamten Fahrzeugmarktes aus. Ein wichtiges Argument für die Käufer von Fahrzeugen dieser Kategorien stellt die Drehmomentstärke des Antriebs dar. „Die Zugkraft eines Fahrzeugs ist für den Käufer eines schweren SUV oder eines Pick-ups hierzulande ebenso wichtig wie die Fahrleistungen auf der Autobahn“, erläutert Marc McGrath, Automotive-Chef von Schaeffler in Nord- und Südamerika. Ein höheres Anfahrmoment ist dadurch zu erreichen, dass ein Hybridmodul und der Verbrennungsmotor gleichzeitig betrieben werden. Außerdem treten in den kommenden Jahren auch in den USA strengere Verbrauchsvorschriften in Kraft. Die Hybridisierung des Antriebsstrangs ermöglicht es, sowohl die Kundenerwartung als auch künftige gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen.

Im Mittelpunkt des Schaeffler Messeauftritts auf der NAIAS stehen daher Technologien für die Hybrid- und Elektroantriebe. Sie reichen von riemengetriebenen Starter-Generatoren bis zu Hybridantrieben in sogenannter P2-Anordnung zwischen Verbrennungsmotor und Automatikgetriebe sowie elektrischen Achsen. Für die P2-Anordnung entwickelt Schaeffler eine Lösung, bei der die E-Maschine auf der Getriebeseite mit einem besonders kompakt bauenden Drehmomentwandler verbunden ist. Diese Lösung bietet mehrere Vorteile: Wie beim normalen Automatikgetriebe auch, überhöht ein Wandler das ohnehin schon bullige Drehmoment des Antriebs. Und da das Moment bereits anliegt, wenn der Fahrer den Fuß von der Bremse nimmt, gestaltet sich das Anfahren aus dem Stand besonders komfortabel, da der Wandler ein spontaneres Ansprechverhalten aufweist. Zugleich bietet der Hybridantrieb mit Wandler einen sehr hohen Wirkungsgrad, weil bereits im ersten Gang die integrierte Überbrückungskupplung im höheren Drehzahlbereich schließt und so eine feste mechanische Verbindung zwischen Getriebe und den Antriebsmotoren schafft. Die Integration des Wandlers, der direkt an den Rotor der E-Maschine angebunden ist, ermöglicht eine sehr kompakte Ausführung des Hybridantriebsstrangs, der weniger als zehn Zentimeter zusätzlichen Bauraum benötigt. An einer ersten Serienlösung für einen US-Kunden arbeiten die Schaeffler-Ingenieure in Nordamerika und Deutschland bereits.

Als Alternative zu einer Vollintegration in den Antriebsstrang gilt die elektrische Achse von Schaeffler. „Mit der Hochvolt-Version einer solchen Achse bieten wir dem US-Markt für kleine SUVs und Crossover-Fahrzeuge eine Alternative zum klassischen 4x4-Antrieb“, sagt McGrath. Eine elektrische Achse verbindet die generellen Vorteile eines Hybridantriebs mit einem Plus an Effizienz, Fahrkomfort und Performance. Darüber hinaus entwickelt Schaeffler elektrische Achsen für batterie-elektrische Fahrzeuge.

Parallel arbeitet Schaeffler ebenfalls an Technologien, die den Verbrennungsmotor noch effizienter und umweltfreundlicher machen. Auch in schweren SUVs und Pickups kommen zunehmend kleinere Motoren mit hoher Leistungsdichte zum Einsatz, sogenannte „Downsizing“-Aggregate. Mechatronische Komponenten von Schaeffler – etwa der schnell schaltende, elektromechanische Nockenwellen-Versteller – tragen dazu bei, solche Motoren stets in einem verbrauchsgünstigen Kennfeldbereich zu betreiben. Weiterhin sorgen moderne Torsionsschwingungsdämpfer wie das Fliehkraftpendel von Schaeffler dafür, dass Motoren mit kleinen Zylinderzahlen die Laufruhe hubraumstarker Sechs- oder Achtzylindermotoren entwickeln – eine Lösung wiederum, die auch für Hybridantriebe attraktiv ist.