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Gespannte Gesichter während des Besuchs beim Wälzlager-Hersteller Schaeffler am FAG-Standort Schweinfurt.
 
Gespannte Gesichter während des Besuchs beim Wälzlager-Hersteller Schaeffler am FAG-Standort Schweinfurt.

Gespannte Gesichter während des Besuchs beim Wälzlager-Hersteller Schaeffler am FAG-Standort Schweinfurt: Wie groß ist das kleinste, bzw. wie groß und schwer ist das größte Wälzlager? Wo und wann kommen diese Lager zum Einsatz? Diese und viele andere Fragen stellten die Kinder an Schaeffler-Konstrukteur Rainer Schröder.

 
In Bereich der Endmontage konnten die Kinder verfolgen, wie aus Außen- und Innenringen, Käfigen und Tonnenrollen fertige Wälzlager werden.

In Bereich der Endmontage konnten die Kinder verfolgen, wie aus Außen- und Innenringen, Käfigen und Tonnenrollen fertige Wälzlager werden.

 
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Johanna Katzenberger
Schaeffler AG
Kommunikation Schaeffler Industrie
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97421 Schweinfurt

Tel. +49 9721 91-3873
Fax +49 9721 91-3375

Johanna Katzenberger

2012-06-26 | 000-003-540 DE-DE
SCHAEFFLER AG, SCHWEINFURT

FAG-Standort unterstützt Schülerprojekt zur Arbeit in der Großindustrie

Grundschüler erkunden Wälzlager bei Schaeffler in Schweinfurt


Statt Lesen und Rechnen stand am Montag Morgen das Thema „Wälzlager“ auf dem Stundeplan von 25 Schülerinnen und Schülern der beiden vierten Klassen der Auenschule Schweinfurt. Der Besuch bei Schaeffler in Schweinfurt bildete den zweiten Abschnitt des Schülerprojekts „Oma, bist du Ingenieurin?“, welches Kindern im Alter von etwa zehn Jahren die Arbeit in einem Industriebetrieb vermitteln soll, um sie so zu „Geschichtsforschern“ auszubilden. Im weiteren Projektverlauf suchen sich die Kinder ihnen bekannte Zeitzeugen der Großeltern-Generation, die in einem der fünf Großunternehmen Schweinfurts (Schaeffler, SKF, ZF, Bosch-Rexroth, Fresenius Medical Care bzw. den jeweiligen Vorgänger-Unternehmen) arbeiten oder gearbeitet haben, als Interviewpartner. Vor dem Besuch haben die Grundschüler in einem ersten Schritt bereits Wälzlager und deren Komponenten „unter die Lupe genommen“, um so Zweck und Funktionsweise eines solchen Lagers kennenzulernen.

Gespannt sammelten sich die Kinder mit ihren Klassenleiterinnen und der Projektleiterin Friederike Kotouč, Leiterin der Abteilung ‚MuseumsService‘ der Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt, am Haupteingang des Schaeffler-Werks in Schweinfurt, um einmal „echte Fabrikluft“ zu schnuppern. Rainer Schröder, Konstrukteur im Bereich Pendelrollenlager, nahm die erwartungsvolle Gruppe in Empfang. Bei einem Rundgang durch das Bürogebäude zeigte er den bislang jüngsten Besuchern des Werks typische Arbeitsplätze, an denen Wälzlager „in den Köpfen“ bzw. auf dem Papier oder vielmehr am PC entstehen. Wie das alles funktioniert, und wie dann aus einem Entwurf letztlich ein richtiges Wälzlager entsteht, erklärte er den Kindern anhand einer Präsentation. Wie solch ein Lager hergestellt wird, wie viele Mitarbeiter, welche Maschinen und Arbeitsschritte dafür notwendig sind, lernten die Kinder anschließend beim Besuch der Fertigungshalle für Großlager. Gespannt folgten sie dem Werkführer, vorbei an den für die Kinder ungewohnt großen Maschinen, der anhand des Produkts „Wälzlager“ die arbeitsteilige Produktionsweise eines Industriebetriebs vermittelte.

Begeistert vom Ablauf der Veranstaltung und dem Interesse, das die Kinder an den Tag legten, war Friederike Kotouč, Leiterin des Projekts. „Der Besuch bei Schaeffler hat großes Interesse bei den Kindern geweckt. Das ist eine optimale Ausgangssituation für den weiteren Verlauf unseres Projekts.“ In weiteren Schritten folgen nun das Zusammenstellen eines Fragenkatalogs sowie die durch die Kinder selbstständig durchgeführten Befragungen. Die Präsentation der Ergebnisse wird abschließend in den Räumen des ‚MuseumsService‘ in der Kunsthalle Schweinfurt stattfinden.

Auch bei Schaeffler fand das Schülerprojekt großen Anklang. Klaus Widmaier, Geschäftsleitung Personal Schaeffler Industrie, freute sich, dieses Projekt unterstützen zu können. „Die Stadt Schweinfurt ist geprägt von den industriellen Großunternehmen, und fast jeder, der aus dem Raum Schweinfurt kommt, kennt jemanden, der in der Großindustrie arbeitet oder gearbeitet hat. Neben einem Stück Industriegeschichte können die Kindern durch das Projekt ebenfalls erfahren, wie die Arbeiten rund um ein Wälzlager aussehen und wie viele Menschen darin involviert sind.“ Die Ergebnisse des Projekts werden Anfang nächsten Jahres auch der Schweinfurter Öffentlichkeit anhand einer Broschüre und einer kleinen, temporären Ausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt vorgestellt.