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Branchenlösungen

Systempartner der Automobilindustrie

Ingenieure von Schaeffler arbeiten an einer Vielzahl von Technologien, mit denen Autos sauberer und sparsamer werden. Ob mit verbrennungsmotorischem, hybridem oder rein elektrischem Antriebsstrang, die Mischung spielt in der globalen Mobilitätswelt von morgen eine wichtige Rolle. Als Partner der Automobilindustrie sind wir führend in der Entwicklung und Produktion von Systemlösungen für die anspruchsvollen Herausforderungen der automobilen Zukunft. Unsere weltweite Nähe zum Kunden und die gemeinsame Entwicklungsarbeit zeichnen Schaeffler aus. Mit innovativen Ideen, kreativem Engineering und umfassendem Fertigungs-Know-how erarbeiten wir Lösungen von der Produktentwicklung bis hin zur Serienproduktion.

Schaeffler und die Elektromobilität

Elektrische Antriebe können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Mobilität umweltverträglicher zu gestalten und die Emissionsbelastung in Metropolen zu senken. Auch vor dem Hintergrund immer strengerer Emissionsziele seitens der Gesetzgebung und dem weltweit steigenden Mobilitätsbedarf führt kein Weg an der Elektrifizierung des Antriebsstrangs vorbei. Als Partner der Automobilindustrie hat Schaeffler diese Entwicklung im Blick und bietet seinen Kunden Lösungen über die gesamte Bandbreite der Elektrifizierungsmöglichkeiten an – vom 48-Volt-Hybrid über den Plug-in-Hybrid bis hin zum rein elektrischen Fahrzeug. Die Detail-Lösungen reichen von Komponenten und Systemen für die Einstiegs-Hybridisierung über Hybridmodule, elektrischen Achsantrieben bis zu elektrischen Radnabenantrieben.

48-Volt-Antriebe

Auch im elektrischen Zeitalter muss Mobilität bezahlbar bleiben. In vielen Fahrzeugklassen und Märkten bleibt vorerst ein verbrauchsoptimierter Verbrennungsmotor die Basis für reichweitenstarke Individualmobilität. 48-Volt-Antriebe von Schaeffler ermöglichen je nach Auslegung mehr als 20 Prozent Kraftstoffeinsparung zu moderaten Kosten. Eine 48V-Antriebsarchitektur, bei der sich beispielsweise ein Elektromotor als „elektrische Achse“ auf der Hinterachse befindet, ermöglicht elektrisches Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten, etwa beim Ein- und Ausparken. Verbrauch und Emissionen in 48-Voltanwendungen senken auch P2-Hybridmodule aus dem Hause Schaeffler. Mit hochmodernen Komponenten und Systemen für die Einstiegs-Hybridisierung eröffnet das Unternehmen auch neue Perspektiven für das Handschaltgetriebe und bereitet hybridisierten Antrieben den Weg in neue Märkte und Segmente.

Plug-in-Hybrid-Antriebe (Hochvolt)

Für die Senkung des Verbrauchs bei leistungsstarken und großen Fahrzeugen wird die Bauweise als Plug-in-Hybrid von nahezu allen Automobilherstellern realisiert. Dabei wird der Verbrennungsmotor mit einem leistungsstarken Elektroantrieb kombiniert. Schaeffler entwickelt Hybridmodule in verschiedenen Drehmomentklassen für den Einbau zwischen Motor und Getriebe (P2-Anordnung) – oder als separates Achsmodul (P4-Anordnung). Hochvoltantriebskonzepte jeglicher Art bieten so attraktives Potential zur CO2-Reduzierung.

Antriebe für rein elektrische Fahrzeuge

In den kommenden Jahren entsteht vor allem in China und in Europa sowie in urbanen Räumen ein Markt für rein batterieelektrische Fahrzeuge. Schaeffler hat bereits heute serienreife Antriebslösungen für solche Fahrzeuge in seinem Produktportfolio. So können elektrische Achsen von Schaeffler für reine Elektrofahrzeuge verwendet werden. Den Einstieg in diese Produktgruppe markieren E-Achsen mit eingängiger Übersetzung in koaxialer oder achsparalleler Bauweise. Die Basiskonfiguration lässt sich durch zusätzliche funktionale Elemente erweitern. So lässt sich beispielsweise eine notwendige Parksperre integrieren. Aber auch die Kombination mit einem zweiten, kleineren Antrieb ist lieferbar. Sie ermöglicht sogenanntes Torque Vectoring – ein Plus für Fahrdynamik und Sicherheit.

Visionäre Zukunftskonzepte

Die urbane Mobilität von morgen steht bei Schaeffler ebenfalls auf der Agenda. Mit dem sogenannten „E-Wheel Drive“ (Radnabenantrieb) zeigt das Unternehmen, wie sich die Antriebstechnik ins Rad verlegen lässt und damit ganz neue Mobilitätskonzepte möglich werden. Radnabenantriebe sind beispielsweise dafür prädestiniert in Robo-Taxis eingesetzt zu werden – also sehr agilen und autonom fahrenden Personenwagen, die künftig die Bewohner großer Städte auf kurzen Strecken transportieren könnten.

Einbaupositionen von Elektroantrieben im Antriebsstrang

Der Einbauort von Elektroantrieben im Antriebsstrang des Fahrzeugs hat wesentlichen Einfluss auf die Funktionalität. Insgesamt existieren fünf unterschiedliche Einbaupositionen, die mit den Kürzeln P0 bis P4 bezeichnet werden. Schaeffler bietet für jeden Einbauort die passenden Produkte.

Technologietransfer: Schaeffler in der Formel E

Als Entwicklungslabor für künftige Serien-Elektroantriebe dient unter anderem das Engagement in der Elektro-Rennserie „FIA Formel E“. Schaeffler ist exklusiver Technologiepartner des Teams Abt Schaeffler Audi Sport und verantwortet den Antriebsstrang des Elektro-Rennwagens „Abt Schaeffler FE02“.

Ob Systemverständnis, Kühlung des Motors, Entwicklung neuer Materialien oder Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) – es gilt: Know-how wandert direkt von der Rennstrecke in die Entwicklungsabteilungen. Schaeffler hat das Entwicklerteam von Komponenten für Elektrofahrzeuge innerhalb kurzer Zeit verdoppelt und arbeitet mit Hochdruck an neuen Lösungen, um den Antriebsstrang in Serienfahrzeugen zu elektrifizieren.

Schaeffler nutzt die Formel E als Testfeld für die Entwicklung fortschrittlicher Automobil-Antriebstechnologien.
Schaeffler nutzt die Formel E als Testfeld für die Entwicklung fortschrittlicher Automobil-Antriebstechnologien.

Neue Mobilitätskonzepte

Auch über das Automobil hinaus denkt Schaeffler über neue Mobilitätskonzepte nach. So präsentierte Schaeffler im Jahr 2016 erstmals den Bio-Hybrid – eine Konzeptstudie, die hinsichtlich Größe und Reichweite zwischen einem Pedelec sowie einem kleinen Elektro-Pkw einzuordnen ist.

Der zukunftsweisende Bio-Hybrid vereint Vorteile wie Stabilität und Wetterschutz mit der Leichtigkeit, dem Energieverbrauch und der Raumausnutzung eines Pedelecs. Zudem ist es als Fortbewegungsmittel in die bestehende Infrastruktur integrierbar. Von der visionären Mobilitätsform lassen sich beispielsweise auch Cargo-Varianten für den Lieferverkehr auf der letzten Meile realisieren.

Der von Schaeffler entwickelte Bio-Hybrid ist eine umweltfreundliche Alternative für den immer stärker werdenden Stadtverkehr.
Der von Schaeffler entwickelte Bio-Hybrid ist eine umweltfreundliche Alternative für den immer stärker werdenden Stadtverkehr.

Demonstration von Innovation und Systemverständnis

Weniger Verbrauch, geringere Emissionen. Mehr Leistung, Komfort und Sicherheit. Die Konzeptfahrzeuge der Schaeffler Gruppe stecken voller innovativer Technik für Verbrennungsmotoren, Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge. Für das ideale Zusammenspiel der Produkte kombiniert das Unternehmen profundes Komponenten-Know-how mit umfassendem Systemverständnis. So liefert die Schaeffler Gruppe immer das bestmögliche Leistungspaket. Die Konzeptfahrzeuge sind Ausdruck dieser ergebnisorientierten Vielfalt, mit der Schaeffler seinen Kunden zur Seite steht. Denn die Zukunft der Mobilität kennt viele Möglichkeiten.

Konzeptfahrzeug Schaeffler High Performance 48 Volt
Konzeptfahrzeug Schaeffler High Performance 48 Volt

Konzeptfahrzeug Schaeffler High Performance 48 Volt

Der Technologieträger zeigt eine Antriebs-Architektur, bei der sich der Elektromotor als „elektrische Achse“ auf der Hinterachse befindet. Der E-Antrieb stellt eine dauerhafte Leistung von 20 kW zur Verfügung und ermöglicht rein elektrisches Fahren bis 35 km/h und aktives „Segeln“ bei Geschwindigkeiten mit mehr als 70 km/h.

Konzeptfahrzeug Gasoline Technology Car II (GTC II)
Konzeptfahrzeug Gasoline Technology Car II (GTC II)

Konzeptfahrzeug Gasoline Technology Car II (GTC II)

Das GTC II zeigt das Potenzial der 48-Volt-Hybridisierung in einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe. Die elektrische Maschine ist zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe integriert. Eine elektrifizierte Kupplung erlaubt Zusatzfunktionen wie elektrisches Anfahren und eine Rekuperation bis fast zum Stillstand.

Für jeden Markt die richtige Technik: die Efficient-Future-Mobility-Konzeptfahrzeuge

Die Efficient-Future-Mobility-Konzeptfahrzeuge zeigen technologische Lösungen für die regionalen Anforderungen. Beispielsweise das "Efficient Future Mobility North America":

  • Abkoppelbarer Allradantrieb
  • Permanent eingespurter Startermotor
  • Niveauregulierung
  • 48-V-Hybridisierung
Efficient Future Mobility North America
Konzeptfahrzeug "Efficient Future Mobility North America"

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