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INA und FAG jetzt auch in Österreich zur Schaeffler Gruppe verschmolzen Neues Vertriebsgebäude eingeweiht

29.03.2007 | BERNDORF-ST. VEIT

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur weltweiten Integration der Schaeffler Gruppe mit den Marken INA, FAG und LuK ist vollzogen: Die Marken INA und FAG befinden sich von nun an auch in Österreich an einem Standort. "Mit der Schaeffler Austria GmbH haben wir im weltweiten Integrationsprozess eine weitere starke Einheit geschaffen", sagte die Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe, Maria-Elisabeth Schaeffler. Symbol dafür ist das neue Vertriebsgebäude in Berndorf bei Wien, das Ende März feierlich eingeweiht wurde. Beschäftigt sind hier insgesamt 616 Menschen. Damit zählt die Schaeffler Gruppe zu den bedeutendsten Arbeitgebern in dieser Region. "Ich bin sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Berndorf aus mit ihren Erfahrungen und ihrer Leistungsbereitschaft die Erwartungen unserer Kunden gemeinsam noch besser erfüllen können", erklärte Frau Schaeffler.

Die Schaeffler Gruppe mit den Hauptmarken INA, FAG und LuK war bislang an verschiedenen Standorten in Österreich beheimatet. Die ursprüngliche INA Austria GmbH in Vösendorf und die FAG Austria AG in Berndorf wurden 2006 zur Schaeffler Austria GmbH verschmolzen. Der Firmensitz ist seit diesem Januar in Berndorf-St. Veit, wo bereits seit den 50-er Jahren Wälzlager hergestellt werden. Heute ist Berndorf weltweites Leitwerk der Schaeffler Gruppe für die Fertigung von Kegelrollenlagern vor allem für die Nutzfahrzeug-Industrie. „Wir produzieren täglich rund 27.000 Kegelrollenlager, die als Radsatzlager in Lkw eingesetzt werden“, berichtete Oliver Lödl, Geschäftsführer der Schaeffler Austria. In Vösendorf ist eine Betriebsstätte mit Quickcenter für die Linearprodukte angesiedelt.

Im neuen Gebäude sind neben dem Vertrieb auch Mitarbeiter aus der Anwendungstechnik untergebracht. „Unsere Mitarbeiter entwickeln die Lösungen gemeinsam mit unseren Kunden hier vor Ort, sie sprechen ihre Sprache“, betonte Robert Schullan, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe Industrie. „Neben den vielfältigen anwendungsspezifischen Lösungen bieten wir das breiteste Produktprogramm am Markt“, sagte Schullan weiter. „Allein unser Hauptkatalog umfasst 40.000 Standardprodukte in etwa 150.000 Varianten.“ Welche Spanne das umfasst, schilderte er an einem Beispiel: „Die Lagerung eines Zahnarztbohrers hat einen Innendurchmesser von etwa zwei Millimetern, die Lagerung einer Tunnelvortriebsmaschine einen Außendurchmesser von knapp dreieinhalb Metern.“ Eine solche Lagerung ist beispielsweise im Bohrschild einer fast 100 Meter langen Maschine eingesetzt, die ein japanischer Hersteller an eine Vorarlberger Tunnelbaufirma geliefert hat. Die Beratung erfolgte durch österreichische Schaeffler-Ingenieure.

„Global denken, lokal handeln – das ist eine der Maximen, mit der wir den Herausforderungen des weltweiten Wettbewerbs begegnen“, hob Robert Schullan weiter hervor. „Wir haben schon lange erkannt, dass die Globalisierung auch nicht vor Innovationen Halt macht.“ Weltweit beschäftigt die Schaeffler Gruppe rund 5.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. „Für unsere Kunden bedeutet das konkret: Ganz gleich, ob sie mit ihrem Unternehmen ausschließlich in Österreich vertreten sind oder Dependancen in China, Indien oder USA haben – wir sind vor Ort und unterstützen sie“, sagte Schullan. Die Schaeffler Gruppe setzt jährlich rund 1.000 Innovationen um.

Herausgeber: Schaeffler KG
Ausgabeland: Deutschland

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