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FAG Stiftung vergibt bei Innovation-Award Preise im Gesamtwert von 23.500 Euro Qualität und Quantität so gut wie selten zuvor

01.02.2008 | SCHWEINFURT

Schon die historische Rathausdiele als Veranstaltungsort signalisierte: Diese Preisverleihung zum FAG Innovation Award fällt aus dem Rahmen. Und in der Tat: Die Bewerbungen um diesen renommierten Preis der FAG Kugelfischer Stiftung waren so zahlreich wie noch nie zuvor. Und was fast noch wichtiger ist: Die Qualität der Arbeiten hätte kaum besser sein können, hieß es aus Kreisen der Jury. Seit ihrer Gründung 1983 fördert die FAG-Stiftung Wissenschaft, Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und unterstützt daneben auch schulische Leistungen, die der Schulentwicklung dienen. Der Innovation Award gehört zu den bedeutenden Technik-Stiftungspreisen in Deutschland.

Maria-Elisabeth Schaeffler, die Vorsitzende des Stiftungsrates, betonte, dass der Forschungs- und Entwicklungsanteil in der Schaeffler Gruppe wachse. Deshalb sei eine zunehmende Kooperation und Vernetzung mit den Hochschulen unverzichtbar und werde mit Nachdruck verfolgt. Der „Innovation Award“ der FAG Kugelfischer Stiftung spiele dabei eine wichtige Rolle. „Wir wollen mit unserem Engagement aktiv den wissenschaftlich-technischen Wissenstransfer intensivieren, ob als Partner unserer Kunden, ob als Auftraggeber, oder – und das ist mir persönlich besonders wichtig – in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“, betonte Frau Schaeffler.

Dr. Thomas Goppel, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, hielt die Festrede. Die FAG Kugelfischer Stiftung setze mit dem Innovation-Award ein klares Zeichen für eine gute Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung sowie für Innovation und Entwicklung, betonte Goppel: „Solche Signale sind wichtig – für die einzelnen Preisträger, aber auch grundsätzlich für ein forschungsfreundliches Klima im Land. Sie zeigen, wie gewinnbringend und fruchtbar eine solche Zusammenarbeit sein kann.“

Dr. Jürgen M. Geißinger, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe, sieht in qualifizierten Mitarbeitern, aktuellem Wissen und Innovationsfähigkeit entscheidende Schlüsselfaktoren für den Erfolg im Wettbewerb. Kooperationen von Unternehmen und Hochschulen sind dabei eine Technologie-Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es gelte dabei: „Erkenntnisse universitärer Grundlagenforschung müssen vermehrt und schneller in marktgerechte Lösungen umgesetzt werden.“ Ingenieurinnen und Ingenieure werden auch künftig wichtige Gestalter und Innovatoren der wirtschaftlichen Entwicklung sein. „Daher sind für uns die Förderung der technikorientierten Ausbildung und ein direktes Engagement an Hochschulen und Schulen äußerst wichtig“, unterstrich Dr. Geißinger. Wissenschaftsminister Goppel fügte hinzu: „In einer globalisierten Welt ist es gerade für die Länder, die über wenige materielle Rohstoffe verfügen, wichtig, alle umsetzbaren Erkenntnisse rasch in die Anwendung zu bringen. Ein effektiver Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Am Rande der Veranstaltung gaben Maria-Elisabeth Schaeffer und Dr. Geißinger bekannt, dass die Stiftung in „FAG Stiftung der Schaeffler Gruppe“ umbenannt und das Stiftungskapital deutlich aufgestockt werden soll. Damit ist künftig eine noch intensivere Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses möglich.

In der Wissenschaftsförderung wurden in diesem Jahr Preise in einer Gesamtsumme von 16.000 Euro ausgeschüttet. Frau Schaeffler, Dr. Goppel und Dr. Geißinger zeichneten gemeinsam die Preisträger aus. Der erste Preis im Segment Product Innovation ging an Dipl.-Ing. Sascha Riedner und Dr. Andriy Tyshchenko für ihren Forschungsbericht „Nichtmagnetisierbarer warmbeständiger nichtrostender Stahl für Wälzlager“ – auch ein guter Beweis für die Internationalisierung der Wissenschaft. Sascha Riedner ist am Lehrstuhl für Werkstofftechnik der Ruhr-Universität Bochum tätig, Tyshchenko am Institut für Metallphysik der Universität Kiev. Der zweite Preis ging hier an Dipl.-Ing. Michael Pausch (FH Coburg), der dritte Preis an Dr.-Ing. Falco Paepenmüller (RWTH Aachen). Im Segment Enhanced Manufacturing wurde die Dissertation von Dr.-Ing. Thomas Maßmann (RWTH Aachen) prämiert. Darüber hinaus wurden insgesamt sechs unterfränkische Gymnasien mit Projekt-Schulpreisen im Gesamtwert von 7.500 Euro ausgezeichnet.

Der Innovation Award der FAG Stiftung ist auch in diesem Jahr wieder ausgeschrieben. Die Bewerbungsunterlagen sind bei der FAG Kugelfischer Stiftung, Postfach 1260, in 97419 Schweinfurt oder im Internet (www.fag.de) erhältlich. Die Frist für Einreichung der Unterlagen endet am 30. Juni 2008. Die Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Schweinfurt.

Herausgeber: Schaeffler KG
Ausgabeland: Deutschland

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