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Ein langgehegter Wunsch wird wahr Einweihung Berufsausbildungswerkstatt im FAG Werk Wuppertal

06.03.2008 | WUPPERTAL

Ein langgehegter Wunsch ist am FAG Werk der Schaeffler KG in Wuppertal in Erfüllung gegangen: Im Beisein von Gesellschafterin Maria-Elisabeth Schaeffler, Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, und Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung wurde heute die neue Berufsausbil-dungswerkstatt auf dem Werksgelände offiziell in Betrieb genommen. Rund zwei Millionen Euro hat das Unternehmen dafür investiert. Ein Zeichen dafür, wie ernst die Schaeffler Gruppe den gesellschaftlichen Auftrag nimmt, jungen Menschen das Rüstzeug für eine erfolgreiche berufliche Karriere zu geben.

Für die derzeit 121 Auszubildenden bei FAG in Wuppertal beginnt in der Halle der ehemaligen Rollenfertigung nun ein neues Zeitalter. In den von Grund auf renovierten Räumlichkeiten haben sie ein Umfeld, das die hohen Qualitätsziele in der Ausbildung unterstützt. Schon seit 1937 werden am Standort junge Menschen auf die besonderen Erfordernissen in der Großlagerfertigung vorbereitet. So erkannte man schon frühzeitig die Bedeutung der CNC-Technik im Zerspanungsbereich und die der Steuerungstechnik im Anlagenbau. Konsequent wurden diese Techniken dann auch in der Berufsausbildung eingesetzt. Das so erworbene Know-how ist ein wesentlicher Baustein des Unternehmenserfolges.

Aus einer „Lehrecke“ entwickelte sich in Wuppertal eine eigene Ausbildungsabteilung, aus den Ausbildungsbeauftragten wurden Lehrgesellen und Ausbildungsmeister. Mit dem weltweiten Bedarf an Großlagern und den immer weiter steigenden Anforderungen an die Qualität der Produkte wuchs auch der Bedarf an entsprechenden Facharbeitern. Die Zahl der Auszubildenden stieg kontinuierlich an. Die derzeit 121 Azubis werden heute in fünf verschiedenen Berufen ausgebildet. Sieben erfahrene Ausbilder und Meister leiten sie an – mit großem Erfolg. So kam im vergangenen Jahr mit Yavuz Kuru der beste Schleifer Deutschlands aus dem Werk in Wuppertal. Schon seit den 70er Jahren gibt es Pläne, eine eigene Ausbildungshalle zu bauen. Unter dem Dach der Schaeffler Gruppe konnten sie jetzt mit dem Umzug in die ehemalige Rollenfertigungshalle umgesetzt werden.

In der Schaeffler Gruppe hat Ausbildung immer schon einen hohen Stellenwert gehabt, unterstrich Gesellschafterin Maria-Elisabeth Schaeffler in Ihrer Festrede. „Eigenverantwortung, Mitdenken, über den Tellerrand hinaus sehen – das sind die Prinzipien, auf die wir als Familienunternehmen Wert legen und die wir auch von unseren Auszubildenden erwarten.“ Globale Märkte, wachsende Kundenanforderungen und stetige Optimierung der Technologien machen zudem die bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor.

Minister Laumann wies darauf hin, dass die Schaeffler Gruppe der größte Ausbildungsbetrieb in der Wuppertaler metallverarbeitenden Industrie ist. „Hier zeigt sich: Familienunternehmen tragen eine besondere Verantwortung für den eigenen Fachkräftenachwuchs“, betonte der Politiker. Der Fachkräftebedarf und die Situation auf dem Ausbildungsmarkt sind in seinen Augen zwei Seiten einer Medaille: „Wir können es uns nicht leisten, die Potenziale Jugendlicher ungenutzt zu lassen. Dies ist gesellschaftlich und sozial unverantwortlich, zugleich auch betriebs- und volkswirtschaftlich unvernünftig.“

Die Ausbildung im FAG Werk hat nicht nur für die Schaeffler Gruppe eine große Bedeutung. Auch andere regionale Firmen nutzen über den Ausbildungsverbund das hier angesiedelte Lehr-Know-how und die hervorragende Infrastruktur. In Zusammenarbeit mit der Arge und der Bergischen VHS wurden durch das Projekt „Pro Ausbildung“ zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen, um jungen Menschen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Um den Berufsstart junger Menschen zu erleichtern entstand eine Kooperation mit der Hauptschule Gertrudenstraße. Hierbei werden Schüler/innen ab Klasse 6 durch verschiedene Projekte schrittweise an die Berufswelt herangeführt. Darauf wies Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung hin. In der neuen Ausbildungswerkstatt sieht er eine Investition für die Zukunft und ein Zeichen, welche Bedeutung das Unternehmen dem Standort beimisst.

Die Schaeffler Gruppe mit ihren Marken INA, FAG und LuK bildet weltweit mehr als 2000 junge Menschen aus. An 21 deutschen Standorten unternehmen über 1200 Azubis in 26 Ausbildungs- und fünf Studienberufen die ersten Schritte auf ihrer Karriereleiter; regelmäßige Auszeichungen bei Abschlussprüfungen belegen dabei den hohen Qualitätsstand.

Herausgeber: Schaeffler KG
Ausgabeland: Deutschland

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