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Zweiter Energietag bei Schaeffler in Schweinfurt Nachhaltig handeln für mehr Klimaschutz

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Diplom-Meteorologe Uwe Wesp (links) und Werkleiter Dr. Josef Scheller (2. v. l.) informierten sich über die Aktivitäten des Schaeffler-Standortes Schweinfurt zum bewussten Umgang mit Energie.

17.10.2017 | Schweinfurt

Die Schaeffler Gruppe legt großen Wert darauf, wirtschaftlichen Erfolg mit verantwortungsvollem Handeln gegenüber Umwelt, Mensch und Gesellschaft zu verbinden. Das Unternehmen arbeitet auf vielen Wegen daran, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Mitarbeiterverantwortung hat dabei besondere Bedeutung für Schaeffler. Der zweite Energietag am Schaeffler-Standort Schweinfurt bot Mitarbeitern zahlreiche Möglichkeiten, sich über die Relevanz des Klimaschutzes im Unternehmen zu informieren und aktiv daran mitzuwirken.

Wie und wo kann Energie eingespart werden, um einerseits die Kosten auf einem vertretbaren Niveau zu halten und andererseits die Umwelt, das Klima und die Ressourcen zu schonen? Auf dem zweiten Energietag am Schaeffler-Standort Schweinfurt wurden diese Fragen eingehend behandelt. So gab es nicht nur viel Informationsmaterial auf der speziellen Energiemesse, sondern auch Interviews und Kurzvorträge in der moderierten „Speakers-Corner“ sowie die Möglichkeit, im Außenbereich Testfahrten mit E-Bikes oder Elektro-Automobilen zu unternehmen und attraktive Preise zu gewinnen.

Auf der Energiemesse im Kasino erhielten die Mitarbeiter zahlreiche Experten-Tipps zur Steigerung der Energieeffizienz – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. Unterschiedliche Firmen präsentierten ihre Ideen und informierten zu energierelevanten Themen wie beispielsweise erneuerbare Energien, smart living, Gebäudetechnik, Druckluft, Beleuchtungstechnik oder Heiz-, Klima- und Lüftungstechnik. Im Außenbereich ging es um das große und wachsende Thema Elektromobilität im Bereich der Zwei- und Vierräder.

Vortrag vom „Mann mit der Fliege“ zum Klimawandel

„Klimawandel – was steht uns bevor?“ Der frühere ZDF-Wetterexperte, Diplom-Meteorologe Uwe Wesp, erläuterte in seinem Vortrag die Auswirkungen des Klimawandels und zeichnete dabei ein durchaus düsteres Bild. „Klimaschutz weltweit bringt nur etwas, wenn tatsächlich alle an einem Strang ziehen! Wir dürfen in unserem Bemühen nicht nachlassen – weder im kleinen noch im großen Bereich, denn was wir bereits jetzt in der Atmosphäre haben, lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Aber wir haben schon viel gewonnen, wenn wir eine Verlangsamung des Klimawandels hinbekämen.“ Beim anschließenden Rundgang erläuterte Werkleiter Dr. Josef Scheller die Schaeffler-Aktivitäten zum Thema Energiesparen und Kostenreduzierung. Wesp zeigte sich tief beeindruckt und lobte: „Wenn alle wie bei dem weltweit tätigen Unternehmen Schaeffler gemeinsam agieren würden, hätten wir wesentlich weniger Probleme in Sachen Klima- und Umweltschutz!“

Mitarbeiter profitieren von geballten Informationen

So wichtig und interessant wie Wesp fanden auch die Mitarbeiter des Standorts Schweinfurt diesen Energietag. „Der Klimawandel betrifft uns alle, und jeder ist gefordert, einen Beitrag für die Umwelt von morgen zu leisten Es ist schön, dass wir uns hierzu in geballter Form vor Ort im Unternehmen informieren und gute Tipps für den beruflichen Alltag aber auch für den privaten Bereich mitnehmen können“, sagten zwei Mitarbeiterinnen. Werkleiter Dr. Scheller lobte den Einsatz und die Erfolge des gesamten Energie-Teams: „Gerade durch solche Klimaschutzaktivitäten kann das Bewusstsein jedes Einzelnen geschärft werden. Insbesondere sollen auch die Mitarbeiter in den Fertigungsbereichen angesprochen werden, die durch ihre tägliche Arbeit noch besser Einsparungspotenziale erkennen und zur Umsetzung beitragen können.“

Energiebedarf weiter nachhaltig senken

„Der Standort Schweinfurt ist unter anderem wegen seiner Schmiede und den zentralen Härteanlage mit einem Gesamtenergiebedarf von über 250 Millionen Kilowattstunden (kWh) der energieintensivste Standort in der Schaeffler Gruppe. Alleine der jährliche Bedarf an elektrischer Energie liegt bei rund 150 Millionen kWh und entspricht in etwa dem der privaten Haushalte einer Stadt wie Würzburg“, erläuterte Alexander Porkristl, Energiebeauftragter des Standortes. Er fügte hinzu, dass zusätzlich noch ein Gas- und Wärmebedarf von zusammen rund 100 Millionen kWh zu verzeichnen ist. Vieles wurde in den vergangenen Jahren erreicht und der Energiebedarf nachhaltig gesenkt. „Durch kontinuierliche Anstrengungen und technische Projekte konnten wir jährlich über 15 Millionen kWh an Einsparungen generieren. Neben den technischen Optimierungen setzen wir verstärkt auf unsere Mitarbeiter. Wenn es uns gelingt, die Mitarbeiter weiter zu motivieren, dann kann man das zusätzliche Einsparungspotenzial auf mehr als eine Million kWh pro Jahr beziffern.“

Herausgeber: Schaeffler AG
Ausgabeland: Deutschland

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