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Mit Highspeed zu neuen Erkenntnissen: Forscher übernehmen Thermokamera von Schaeffler

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Kollegen im Geiste: Mit der Hochgeschwindigkeits-Thermo-Kamera erhoffen sich sowohl Prof. Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter Technologie Strategie und Innovation bei Schaeffler, als auch Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt neue Erkenntnisse in der additiven Technologie.

21.03.2018 | Herzogenaurach

  • Schaeffler spendet Highspeed-Kamera an FAU Erlangen-Nürnberg
  • Bereich Additive Fertigung nutzt Aufnahmen für Forschung
  • Weitere Bereiche profitieren von Kooperation

Mit der Technik des Laserstrahlschmelzens lassen sich Bauteile aus Metall fertigen, die dann später beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt oder in der Medizintechnik zum Einsatz kommen können. Gerade wenn es um den Prototypenbau oder Sonderanfertigungen geht, wird dieses Verfahren eingesetzt. Doch die komplexe Physik hinter dieser jungen additiven Technologie ist noch nicht komplett verstanden. Das möchten Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mithilfe einer Hochgeschwindigkeits-Thermo-Kamera ändern. Schaeffler hat das Gerät als Spende an den Lehrstuhl für Photonische Technologien (LPT) der FAU übergeben.

Ein wertvoller Beitrag für zukünftige Fertigungstechnologien
Die Kamera, die die Abteilung Bildverarbeitung des Schaeffler-Sondermaschinenbaus mit neuem Sitz in Erlangen einige Jahre lang selbst für Grundlagenexperimente verwendete, kommt durch die starke Vernetzung des Lehrstuhls in Zukunft vielen wissenschaftlichen Projekten zu Gute. Dazu zählen die Graduiertenschule School of Advanced Optical Technologies (SAOT) und auch die mit Schaeffler aufgenommene Kooperation Schaeffler Hub for Advanced Research (SHARE) at FAU für die Themen der Digitalisierung von Prozessen in der Produktion, im Produkt, im Service und Gesellschaftsmodellen. „Wir freuen uns sehr, dass die High-Tech-Kamera nun der Forschung an der FAU zugutekommt. Präzise verlässliche Daten und das daraus abgeleitete Wissen sind die Basis und der Rohstoff im digitalen Zeitalter. Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag für zukünftige Fertigungstechnologien“, sagt Prof. Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter Technologie Strategie und Innovation bei Schaeffler, der die Kamera nun offiziell an den Ordinarius des Lehrstuhls, Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt, übergeben hat.

Genauere Einblicke in physikalische Wechselwirkungen erhofft
Am LPT werden in den fünf Gruppen für Medizintechnik, Sensorik, Simulation, Ultrakurzpulslasertechnik und additive Fertigung die Anwendungsmöglichkeiten der Photonik und Grundlagen der Interaktion zwischen Licht und Materie erforscht. Besonders der Sonderforschungsbereich 814 der FAU freut sich auf die Highspeed-Thermokamera: „Wir untersuchen die laserbasierte additive Fertigung und erwarten durch die hohe Bildrate von 20 kHz genauere Einblicke in die physikalischen Wechselwirkungen auf kurzen Zeitskalen, für ein besseres Prozessverständnis und die Anlagen- und Regelungstechnik von morgen“, erklärt Tobias Kolb, Mitarbeiter der Forschergruppe Additive Fertigung.

Um die konsequente Erschließung von Zukunftstechnologien zu fördern, investiert Schaeffler in besonderem Maße in Forschung und Entwicklung. Dazu nimmt das Unternehmen u.a. auch Kooperationen mit Universitäten, Start-Ups und Fraunhofer-Instituten weltweit auf. Gemeinsam mit den Stärken und Erfahrungswerten von Schaeffler können somit Ideen effizient zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen weiterentwickelt werden. Im Jahr 2017 meldete der Technologiekonzern knapp 2.400 Patente an und mit derzeit 26.000 Patenten und Patentanmeldungen gehört Schaeffler zu den Innovationsführern in der Industrie.

Weitere Informationen zum Lehrstuhl für Photonische Technologien unter http://www.lpt.techfak.uni-erlangen.de/de/index.html

Herausgeber: Schaeffler AG
Ausgabeland: Deutschland

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