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Schaeffler auf der Hannover Messe 2019 (Halle 22 – Stand D43) Schaeffler unterstützt Getriebehersteller bei Reduzierung der Teilevielfalt

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Kosten runter bei Getriebebaukästen: Getriebelager unterschiedlicher Bauart, jedoch mit identischen Außenmaßen, ermöglichen eine Anpassung der Lagerung hinsichtlich Tragfähigkeit, Drehzahlbereich und Steifigkeit.

08.03.2019 | Schweinfurt

  • Schaeffler entwickelt austauschbare Getriebelagerlösungen für unterschiedliche Anforderungen im gleichen Bauraum
  • Identische Außenmaße reduzieren Variantenvielfalt an Zahnrädern, Wellen und Gehäusen für Getriebebaukästen
  • Über Stückzahleffekte sinken die Herstellungskosten signifikant

Bei der Modularisierung ihres Portfolios setzen Getriebehersteller unterschiedliche Zähnezahlen, flexibel kombinierbare Getriebestufen und eine unterschiedliche Anzahl von Planeten ein. Je nach Einsatzfall ändern sich für die jeweiligen Komponenten, wie Verzahnungen, Wellen und Lager die Drehzahlen und Belastungen. Abhängig von der jeweiligen Getriebekonfiguration und den damit verbundenen Anforderungen hinsichtlich Steifigkeit und Tragfähigkeit müssen an einer Lagerstelle dann Lager mit anderen Abmessungen eingesetzt werden, was eine hohe Varianz an Gehäusen, Gehäusedeckeln, Zahnrädern und Wellen nach sich zieht.

Das Konzept von Schaeffler sieht für die diversen Getriebekonfigurationen vor, an ein und dieselben Lagerstelle Wälzlager unterschiedlicher Bauart, jedoch mit identischen Abmaßen, einsetzen zu können. Diese „austauschbaren Getriebelagerlösungen“ werden beispielsweise nach Maßreihe 18 für Präzisions-Servoplanetengetriebe angeboten: FAG-Rillenkugellager der Reihe 618, INA-Schrägkugellager der Reihe 718 sowie INA-Schrägrollenlager SGL erlauben eine Anpassung der Lagerung hinsichtlich Tragfähigkeit, Drehzahlbereich und Steifigkeit im gleichen Bauraum. Die INA-Schrägrollenlager SGL bieten unter den drei Varianten die höchste Steifigkeit und ermöglichen so extrem biegesteife Lagerungen und sehr positioniergenaue Antriebe.

Durch die identischen Außenmaße sind spezifische Adapter und Bauteilvarianten, insbesondere bei den Wellen, Gehäusen und Gehäusedeckeln nicht mehr notwendig. Damit entfallen ebenfalls die hierfür erforderlichen Entwicklungsschritte, angefangen von der Zeichnungsänderung bis zur NC-Programmierung in der Fertigung. Aus der geringeren Variantenvielfalt an Zahnrädern, Wellen und Gehäusen resultieren größere Stückzahlen, geringere Stückkosten und kürzere Lieferzeiten.

Modulare Lösung für die Planetenradlagerung

Aus Bauraum- und Festigkeitsgründen werden Planetenräder häufig mit Zylinderrollenlagern ohne Außenring gelagert. In Abhängigkeit von der geforderten Tragfähigkeit bzw. Drehzahl kommen sowohl vollrollige Versionen als auch Käfigversionen zum Einsatz. Allerdings unterscheiden sich die Hüllkreisdurchmesser dieser Lager, sodass sie untereinander nicht austauschbar sind. Folglich müssen auch neue Planetenräder konstruiert, produziert und montiert werden. Um auch für die Planetenradlagerung austauschbare Lagerlösungen anbieten zu können, haben die Schaeffler-Konstrukteure die INA-Zylinderrollenlager mit Käfig RSLK 1822, RSLK1830, RSLK1850 maßlich von vollrolligen RSL-Lagern abgeleitet. Sie sind in den Außenmaßen identisch und damit ohne Konstruktionsänderung austauschbar. Auch hier entfallen sämtliche konstruktive Anpassungen und der damit verbundene Kosten- und Zeitaufwand.

Herausgeber: Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Ausgabeland: Deutschland

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