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Produktbeschreibung
Schmierstoffüberwachung

Die Gebrauchsdauer des eingesetzten Schmierstoffs ist die bestimmende Größe für die Lagerlebensdauer. Für die Überwachung kann, abhängig vom Anwendungsfall, entweder ein Fett- oder Ölsensor eingesetzt werden. Der Schmierstoff kann rechtzeitig ergänzt oder gewechselt werden, bevor ein Schaden entsteht.

Produktvarianten
Schmierstoffüberwachung: Wear Debris Check

Wear Debris Check

Mit Partikelzählern dieser Bauart ermittelt man anhand der Partikel im Öl frühzeitig Verschleiß in stark belasteten Industriegetrieben. Die Abriebpartikel, die einen Ausfall anzeigen können, sind bereits Monate vorher im Öl erkennbar. Durch das Überwachen der Partikel im Schmierstoff werden Schäden frühzeitig identifiziert. Das hilft Folgeschäden und Ausfallszeiten zu vermeiden. Hierzu wird der Partikelzähler in den Nebenstrom der Getriebeumlaufschmierung vor dem Filter oder in einem separaten Kreislauf installiert.

Typische Anwendungen für den FAG Wear Debris Check sind zum Beispiel Getriebe von Anlagen in der Rohstoffgewinnung, Planetengetriebe in Windkraftanlagen oder Schiffsantriebe.

Die Merkmale des Partikelzählers sind:
  • Überwachung der Partikelanzahl im Öl
  • Unterscheidung der Partikel nach Eisen- und Nichteisenmetalle
  • Klassifizierung der Partikel nach Größe
  • Integration in ein Online-Überwachungssystem möglich zur Verknüpfung von Partikel- und Schwingungsdaten

Werden Öl- und Schwingungsüberwachungsprodukte kombiniert, können Schäden an ölumlaufgeschmierten Getrieben frühzeitig erkannt und der Entstehungsort bestimmt werden. Produktionsausfallzeiten oder Folgeschäden lassen sich so vermeiden.

Schmierstoffüberwachung: GreaseCheck

GreaseCheck

Der Fettsensor hat einen Durchmesser von 5 mm und wird in eine Bohrung im Gehäuse so nah wie möglich am Wälzlager eingesteckt. Der Sensor befindet sich im Schmierstoff. Mit diesem Fettsensor werden optisch der Wassergehalt, die Trübung, thermischer und mechanischer Verschleiß und die Fetttemperatur direkt in der Lagerung gemessen. Diese Informationen werden über Kabel zur Auswerteeinheit übertragen. Die Auswerteeinheit generiert ein analoges Signal, welches den Anwender schnell und einfach über den Zustand des Fettes informiert.

Bisher wurden Lager zeitabhängig nachgefettet. Fettmengen und Schmierintervalle wurden rechnerisch ermittelt. Bei Einsatz des Fettsensors kann nun zustandsorientiert nachgefettet werden.

Der Fettsensor ermöglicht:
  • bedarfsgerechte Schmierung
  • geringere Schmierstoffkosten
  • Vermeidung ungeplanter Stillstände
  • niedrigere Instandhaltungs- und Wartungskosten
  • niedrigere Anlagekosten.
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