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Bilanz nach einem Jahr Zusammenarbeit Space Drive auf dem Weg in die Serie

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Weltweit einzigartig: In Kombination mit dem ADAS-Prozessor, der die Daten von GPS, Kameras, Radar und weiteren Sensoren verarbeitet, bietet Space Drive bereits jetzt die Basis für das autonome Fahren der Stufe 4 und 5 – vollautomatisiert und fahrerlos.

2019-10-31 | HERZOGENAURACH/PFRONSTETTEN-AICHELAU

  • Erfolgreiches Jahr für Schaeffler und Joint Venture Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG
  • Matthias Zink: „Schaeffler entwickelt sich zum Fahrwerk-Systemintegrator“
  • Aktiv im Aufbau eines Mobilitäts-Ökosystems für intelligentes Fahren in der Stadt Changsha, Region Hunan, in China
  • Audi R8 LMS GT3 mit Space Drive erhält Rennzulassung im Rahmenprogramm der DTM

Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Neue Technologien wie das Drive-by-Wire-System Space Drive und neue Fahrzeugkonzepte wie der Schaeffler Mover rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Nun blicken beide Partner auf das erste Jahr der Partnerschaft zurück. Die Mobilität der Zukunft wird digital sein, ohne Lenksäule und mit gänzlich neuen Verkehrskonzepten im urbanen Raum – Trends, die sich heute deutlich erkennen lassen. „Mit der Gründung der Schaeffler Paravan Technologie hat sich Schaeffler optimal für die Zukunft aufgestellt“, sagt Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM bei Schaeffler. „Mit der Schlüsseltechnologie Space Drive und dem innovativen Fahrzeugkonzept Schaeffler Mover möchten wir die Mobilität von morgen maßgeblich mitgestalten. Schaeffler ist auf einem guten Weg, sich zu einem führenden Fahrwerk-Systemintegrator zu entwickeln.“

Gemeinsam in Richtung Großserie

„Es ist eine Partnerschaft entstanden, von der beide Seiten profitieren“, sagt Roland Arnold, CEO der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG und Gründer der PARAVAN GmbH. „Wir haben erste Meilensteine erreicht und die Grundlagen für die Weiterentwicklung der Space-Drive-Technologie zur Großserie gelegt. Der Schaeffler Mover präsentierte sich als autonom fahrende, zukunftsweisende Technologieplattform auf der IAA in Frankfurt.“ Die Diskussion und das Interesse um digitale Fahr- und Lenksysteme hat, im Zusammenhang mit der Entwicklung autonomer Fahrzeuge, deutlich an Fahrt aufgenommen. Technologien mit Straßenzulassung wie Space Drive, die den strengen Vorgaben im Bereich der funktionalen Sicherheit entsprechen, sind in den Fokus der Entwickler gerückt. „Das System soll 2021 in Serie gehen“, sagt Matthias Zink. „Wir befinden uns bereits mit zahlreichen Kunden in konkreten Projekten, bei denen die im Schaeffler Mover verbauten Komponenten, wie die Schaeffler Intelligent Corner Modules und Space Drive, zum Einsatz kommen sollen. Dabei sehen wir uns als Fahrwerksintegrator, der Antriebe und Antriebssteuerung an einen übergeordneten Fahrzeugintegrator liefert.“

Space Drive im Wachstumsmarkt China

Anfang September hat Schaeffler eine Vereinbarung zur Förderung des autonomen Fahrens in China mittels Schaeffler-Technologien unterzeichnet. Die Investitionsvereinbarung mit der chinesischen Provinz Hunan sieht vor, dass beide Partner gemeinsam am Aufbau eines Mobilitäts-Ökosystems für intelligentes Fahren in der Stadt Changsha, Region Hunan, arbeiten. Schaeffler wird dabei insbesondere die Space-Drive-Technologie, als Grundlage für das autonome Fahren, sowie den Schaeffler Mover mit dem Schaeffler Intelligent Corner Module weiterentwickeln. Gleichzeitig plant Schaeffler zusätzlich den Aufbau einer neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in der Region. Der Fokus dieses zweiten F&E-Zentrums von Schaeffler Greater China wird auf der Entwicklung von Technologien für intelligentes Fahren liegen.

Rennzulassung für Audi R8 LMS GT3 mit Space Drive

Dass dies technisch auch unter extremen Bedingungen möglich ist, beweist der Audi R8 LMS GT3, der auf der Rennstrecke im Rahmen des DMV Gran Turismo und Touring Car Cup (DMV GTC) aktiv zum Einsatz kommt. Zum Saisonfinale des DMV GTC Ende Oktober am Hockenheimring startete der Audi R8 LMS GT3 – ausgerüstet mit dem Steer-by-Wire-System Space Drive – zum ersten Mal in der Wertung und fuhr in den zwei DMV GTC-Wertungsläufen in das vordere Fahrerfeld. Bereits im Juni erhielt der Technologieträger, der ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe auskommt, als erstes Fahrzeug in der Geschichte des Rennsports eine entsprechende Zulassung vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB). Der Bolide wird von Phoenix-Racing betreut und vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Markus Winkelhock gesteuert. „In der Wertung mitzufahren, ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt. Wir konnten in den vergangenen Rennwochenenden wichtige Erkenntnisse gewinnen, die direkt in die Weiterentwicklung des Systems fließen“, so Roland Arnold. Im kommenden Jahr wird die DMV GTC im Rahmenprogramm der DTM starten.

Publisher: Schaeffler AG
Country: Germany

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