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EURO 7: Schaeffler startet Serienproduktion von NOx-Sensoren für Benzinfahrzeuge in Europa

Der NOx-Sensor für Benzinfahrzeuge. (Foto: Schaeffler)
Der NOx-Sensor für Benzinfahrzeuge. (Foto: Schaeffler)

08.10.2026 | Bühl

  • Von der führenden Diesel-Variante zur neuen Benzinanwendung: Schaeffler überträgt seine langjährige NOx-Kompetenz
  • Der NOx-Sensor ermöglicht genaue Emissionsüberwachung und wirksame Systemsteuerung
  • Mit dem Start der Serienproduktion stärkt Schaeffler seine Position als Technologiepartner für emissionsarme und zukunftsfähige Antriebssysteme

Schaeffler hat die Serienproduktion seiner NOx-Sensoren für Benzinfahrzeuge in Europa gestartet. Mit der Sensorlösung unterstützt die Motion Technology Company Fahrzeughersteller dabei, die Einhaltung künftiger Emissionsstandards wie EURO 7 zu erfüllen. „Der Produktionsstart unserer NOx-Sensoren zahlt auf ein grundlegendes Ziel von Schaeffler ein - die Reduzierung von Emissionen unabhängig von der jeweiligen Antriebsart“, sagt Matthias Zink, Vorstand Powertrain & Chassis der Schaeffler AG. „Gleichzeitig sehen wir Sensorik als ein strategisches Wachstumsfeld. Wir bauen unsere Kompetenzen in diesem Bereich gezielt aus. In diesem Fall mit dem Ziel, Fahrzeugherstellern präzise, intelligente und skalierbare Lösungen für eine effiziente und zuverlässige Emissionskontrolle anzubieten.“

EURO 7 erhöht den Bedarf an präziser Emissionskontrolle
Mit EURO 7 verschärfen sich die Anforderungen an die Emissionskontrolle von Fahrzeugen deutlich. Die neue Abgasnorm berücksichtigt nicht nur die Einhaltung von Grenzwerten auf dem Prüfstand, sondern auch reale Emissionen im Fahrbetrieb, die Dauerhaltbarkeit der Systeme und deren Leistungsfähigkeit über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg. Für Fahrzeughersteller bedeutet dies, dass Motor und Abgasnachbehandlung unter unterschiedlichsten Betriebsbedingungen zuverlässig und präzise zusammenarbeiten müssen.

„Mit unseren NOx-Sensoren schaffen wir die notwendige Transparenz im Abgasstrang und unterstützen unsere Kunden bei der präzisen und zukunftssicheren Auslegung ihrer Systeme“, erläutert Leif Reinhold, Leiter des Unternehmensbereichs Powertrain Solutions bei Schaeffler. „Der NOx-Sensor für Benzinfahrzeuge baut technologisch auf unserer erfolgreichen Diesel-Variante auf, die sich als führend im Markt etabliert hat. Damit übertragen wir bewährte Technologiekompetenz auf eine weitere wichtige Anwendung und schaffen eine leistungsfähige Basis für die Anforderungen künftiger Emissionsstandards.“

NOx-Sensor liefert direkte Rückmeldung in Echtzeit
Ausgelegt auf die Anforderungen des realen Fahrbetriebs, gewährleistet der NOx-Sensor eine zuverlässige Funktion über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus. Kontinuierlich misst er die tatsächlich aus dem Fahrzeug austretende Stickoxidmenge. Dabei erzeugt der Sensor ein elektronisches Signal, das mit der Stickoxidkonzentration im Abgas korreliert. Zusätzlich liefert der NOx-Sensor ein Lambda-Signal, das den Sauerstoffgehalt im Abgas beschreibt. Die Kombination beider Messgrößen ermöglicht eine präzise Beurteilung des Abgaszustands und eine zuverlässige Emissionsüberwachung über längere Zeiträume.

Darüber hinaus kann das Sensorsignal zur Regelung der Abgasnachbehandlung genutzt werden. Das System kann dadurch unmittelbar auf Veränderungen reagieren und die Emissionen auch unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen präzise regeln. Je nach Systemarchitektur lassen sich dadurch die erforderliche Katalysatorgröße und der Edelmetallanteil reduzieren sowie zusätzliche Lambda-Sensoren einsparen. Damit trägt der NOx-Sensor dazu bei, die Komplexität des Gesamtsystems zu verringern.

Herausgeber: Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG
Ausgabeland: Deutschland

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